| Hier Fotos einiger Vogelspinnen-Terrarien:

meine kleine Terrarienanlage |

die Beleuchtung (je 10 cm Platz über den Terrarien) habe ich
einfach mit Styropor verkleidet. |
P.regalis
(30x30x40cm) |

Ch. cyneopubescens
(40x25x30cm) |

G.pulchra
(40x30x30cm) |

G. pulchra
(je 25x30x30cm) |

Spiderlinge |

Spiderlinge |

Avi. metallica
Spiderling (Heimchendose) |

G.pulchra
(30x30x30cm) |

G.pulchra
(25x25x30cm) |

C.bechuanicus
(30x30x30cm) |
Terrarien-Rückwände aus Kork:
Die Rückwände der Spinnen-Terrarien habe ich überweigend
mit Korkplatten beklebt. Diese Korkplatten habe ich bisher nur beim Hellweg-Baumarkt
(bei den Farben und Tapeten) gefunden, es gibt sie in verschiedenen
"Designs" und Dicken. Diese können ganz einfach mit einer
Schere oder einem Cutter zugeschnitten werden. Aufgeklebt werden sie am
besten großflächig (denn bei Feuchtigkeit können sie sonst
leicht verbeulen) mit Aquarien-/Terrarien-Silikon. Auf KEINEN FALL
normales Silikon verwenden!!! Doppelklebeband hält wegen der
Luftfeuchte im Terrarium nicht gut, also nicht empfehlenswert.
Bodengrund bei Vogelspinnen:
In meinen elf Jahren mit Vogelspinnen habe
ich bisher Pinien-Rinden-Mulch, Blumenerde, Kokos-Humus und Vermiculite
als Bodengrund verwendet.
Meine beste Erfahrung hab ich nun mit Pinien-Rinden-Mulch
(Körnung von 1-5 mm) gemacht. Diesen gibt es im Gartencenter (im
Baumarkt eher nicht) mit einem Preis von rund 8 Euro für 70 Liter.
Ich hatte damit noch nie Probleme mit Schimmel oder daß er zu trocken
und hart wurde. Selbst wenn der Mulch mal zu trocken wird verklumpt und
verhärtet es nicht.
Die Blumenerde hat ihren Zweck immer gut
erfüllt. Jedoch einmal etwas ausgetrocknet wird die Erde schnell
hart und nimmt dann sehr schlecht Wasser und Feuchtigkeit auf. Außerdem
mussman drauf achten, daß man keine gedüngte Blumenerde verwendet!!
Kokos-Humus hat den Vorteil, daß es
Wasser sehr gut aufnimmt. Leider habe ich auch einmal die Erfahrung gemacht,
daß es schnell zu schimmeln angefangen hat. Vielleicht war auch
etwas anderes die Ursache und es lag nicht unbedingt an dem Kokos-Substrat.
Dieses Kokos-Humus bekommt man in Terrarien- oder Zoo-Geschäften
als gepressten Block. Für Spinnen empfehle ich den feinen Kokos-Humus.
Das Vermiculite hatte ich nur kurze Zeit
bei einem Grammostola pulchra Weibchen im Terrarium. Die Spinne ist dann
gar nicht mehr auf den Boden gegangen, hing nur noch an der Scheibe. Fazit:
Vermiculite als Bodengrund empfehle ich nicht.
Tipps zur Behausung von Mini-Spiderlingen:
Meine
Spiderlinge halte ich meisstens in Heimchendosen. Für eine gute Belüftung
kann man in den Deckel ein Loch oder Rechteck einschneiden und durch Gaze
(nicht aus Plastik) ersetzen (mit Heißkleber drauf kleben), so ist
eine bessere Belüftung gewährleistet.
Ein weiterer Tipp ist es, in die Heimchendose
in den Bodengrund noch einen Stein reinzulegen. So hat die Dose auch ein
gewisses Gewicht und sie fliegt nicht ausversehen mal vom Regal runter
oder ähnliches. Natürlich wäre ein "Unfall" mit
einem Stein in der Heimchendose dann weitaus gefährlicher, da der
Stein die Spinne leicht zerquetschen könnte.
Kleinen Mini-Spiderlingen biete ich als Unterschlupf
immer getrocknete Blätter, also Laub an. Besonders leicht eingerollte
Blätter werden immer gerne als Unterschlupf genommen. Für kleine
Baumbewohner, wie zum Beispiel den Avicularien, kann man dann so ein eingerolltes
Blatt senkrecht ins Mini-Terri stellen. Die kleinen Kerlchen bauen sich
dann immer ein Netz drum herum und nutzen aber das Blatt selber als Höhle
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Mein Spiderling-Aufzucht-Terrarium:
Da ich bald noch ein paar Spiderlinge bekomme, hab ich nun aus
einem alten 60x30x40er Aquarium ein Spiderling-Auzucht-Terrarium
gebaut. Hierzu habe ich mit Heißkleber Heiz-Kabel an zwei
Seitenwänden innen geklebt. Jedoch nur in dem unteren 2/3 des
Terrariums, da die Wärme ja eh nach oben zieht. Diese zwei
beheizten Wände habe ich von außen noch mit Styropor
isoliert. Am Boden des Terrariums habe ich eine dünne Korkplatte
gelegt, so ist das Terrarium von unten auch noch etwas isoliert.
Als Abdeckung nehme ich einfach zwei Glasplatten, so kann ich die
Größe Lüftungsschlitze variabel einstellen. |

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Tips zur Beleuchtung/ Heizung/ Klima:
In meiner kleinen Terrarien-Anlage beheize
ich die Spinnen-Terrarien mit Leuchtstoffröhren. Pro Terrarien-Reihe
eine 120cm Röhre mit so rund 38 Watt. Jedoch kann man auch mit Halogenstrahlern
heizen, 20 Watt sind da pro Terrarium absolut ausreichend. Die Strahler
so positionieren, daß es im Terrarium mehrere "Klimabereiche"
gibt. Also nicht direkt in die Mitte des Terris. So kann sich die Spinne
selber aussuchen, in welchem Temperatur-Berecih sie sich aufhält.
Die Strahler brauchen mind. 1cm Abstand zum
Terrarium. Dies ist aber unbedingt auszuprobieren, bei kleineren Terrarien
kann so eine Terri-Temperatur von 40 Grad entstehen! Hier ist ein größerer
Abstand zu wählen!
Würde man die Strahler direkt auf das Terrarium-Glas legen könnte
das Terrarium springen. Dazu kommt noch, daß die Strahler sehr heiß
werden würden, somit sinkt die Lebensdauer für die 20Watt Spots
enorm. Diese 1-2cm Abstand schaffe ich durch einen kleinen Rahmen aus
Holz. Solche Recheckigen Holzleisten bekommt man im Baumarkt. Diese werden
nun zu einem Rahmen verschraubt (mit Heißkleber klappt das auch
recht gut!). Entweder einen gesamten Rahmen über alle beheizten Terris
oder für jeden Strahler einen eigenen kleinen Rahmen. Um die Strahler
zu fixieren, damit sie nicht vom Rahmen runter rutschen, nehme ich vier
kleine Nägel (siehe Bild unten). Als weiteren Tipp damit die Rahmen
auf dem Terrarium nicht so leicht verrutschen, kann man auch die Unterseite
des Rahmens Silikon verwenden.
Dies sind solche 3x20 Watt Einbau-Halogenstrahler,
bei so einer Packung ist alles dabei. Kosten ab rund 16-20 Euro.
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